Wann wird das erste Türchen vom Adventskalender geöffnet?

Wann wird das erste Türchen vom Adventskalender geöffnet?
Diese Frage ist immer leicht zu beantworten, denn das erste Türchen eines Adventskalenders wird generell am 1. Dezember geöffnet. Allerdings gibt es auch eine Ausnahme, denn man kann die Adventszeit auch nach dem kirchlichem Kalender begehen. Dabei zählt man die Zeit vom ersten Adventssonntag, der auch auf die letzten Tage im November fallen kann, bis hin zum Weihnachtsfest oder den Heiligen Drei Königen. Die handelsüblichen Adventskalender haben immer 24 Türchen und damit können die Kinder in der Zeit vom 01. Dezember bis zum 24. Dezember jeden Tag ein Türchen an dem Adventskalender öffnen. Hinter den einzelnen Türchen kann man dann verschiedene Überraschungen finden. Entweder werden die Kinder mit lustigen Bildchen, gemalten Winterlandschaften oder mit Süßigkeiten überrascht.

adventskalender für Erwachsene
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Die Zeit des Wartens ist vorbei
Wenn die Kinder am ersten Tag den Adventskalender öffnen können, dann wissen sie, dass sie jetzt schon einen Tag weniger warten müssen, bevor der Weihnachtsmann die erwarteten oder erhofften Geschenke bringen wird. Das ist auch der eigentliche Sinn des Adventskalenders, er soll die Zeit des Wartens verkürzen und auch versüßen. Wenn die Kinder dann am Adventskalender das letzte Türchen öffnen, dann wissen sie, dass Weihnachten ist und der Weihnachtsmann heute kommen wird. So können die Kinder ihre Freude mit der Vorfreude verbinden.

Weihnachtszeit – Zeit der Heimlichkeit
Der Adventskalender ist aber nicht nur für Kinder eine schöne Alternative, um die Wartezeit auf Weihnachten zu verkürzen, auch Erwachsene lieben diese Zeit der Heimlichkeit. Und so ist es nicht verwunderlich, dass es auch für Erwachsene schöne Adventskalender gibt. Diese Adventskalender gibt es zum Beispiel in rechteckiger Form oder in der Form eines Herzens und auch sie beginnen mit dem 1. Dezember. Diese Adventskalender sind meist mit schönen Süßigkeiten, wie Pralinen, gefüllt. Aber auch sie erfüllen nur den einen Zweck, zu dem sie hergestellt werden, nämlich die Zeit des Wartens zu versüßen.

Adventskalender – wie verpacken?

Sie gehören zur Vorweihnachtszeit wie Stollen, Lebkuchen, Lichterketten, Pyramide und Räuchermann, die Rede ist natürich vom Adventskalender. Je nach persönlichen Vorlieben kann man den Inhalt der 24 kleinen Überraschungen selbst zusammenstellen oder aber ein fertiges Produkt erwerben.Wie verpackt man einen Adventskalender, wenn man ihn verschenkt?

Beide können mit den unterschiedlichsten Dingen befüllt sein. Beliebt sind unter anderem Schokolade, Schmuck, Parfümproben, kleine Spielfiguren oder für Herren Bierspezialitätenund Trucks aus der ganzen Welt. Ganz gleich, ob man den Adventskalender selbst individuell zusammenstellt oder einen kompletten erwirbt, die Verpackung ist ein wichtiger Bestandteil, den man nicht vernachlässigen sollte. Nicht minder wichtig ist natürlich der Inhalt bzw. das Motto des Kalenders, dieser sollte den Interessen des Beschenkten entsprechend befüllt sein.

adventskalender Männer & Erwachsene
Adventskalender – wie verpacken?

Doppelte Freude – dank der richtigen Verpackung

Fertige Kalender für die Adventszeit sind in der Regel in einem Karton verpackt, auf diesem sind 24 Türchen eingestanzt. Tag für Tag kann der Beschenkte nun eines der Türchen öffnen. Dieser Adventskalender kann und sollte man natürlich dennoch vor dem Überreichen nochmals individuell verpacken. Gut geeignet sind weihnachtliches Geschenkpapier, Schleifenbänder und natürlich Tannenzweige. Wer es etwas ausgefallener wünscht, kann einen großen Karton wählen. Den Adventskalender einfach in den Karton hineinlegen, den Karton verschließen und mit hochwertigem Geschenkpapier einschlagen, sowie entsprechend mit Tannenzweigen, Schleifen und Ähnlichen verzieren. Nun mit Farbe eine große Eins aufmalen. Auf diese Art und Weise wird die Verpackung des Adventskalenders zum ersten Türchen. Die Freude ist natürlich doppelt so groß, wenn man später ein weiteres Türchen öffnen kann.

Einen individuellen Adventskalender richtig verpacken

Bei einem individuellen Kalender für die Vorweihnachtszeit kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. So besteht zum Beispiel die Möglichkeit, jedes der 24 kleinen Präsente gesondert zu verpacken. Diese kann man im Anschluss ganz klassisch im Jutesack lagern und überreichen. Einzeln im Zimmer verteilt aufstellen, in einer größeren Kiste lagern oder an einer Schnur im Zimmer aufhängen.Ein derartiger Adventskalender ist immer etwas ganz Besonderes, er ist mit Sicherheit das Highlight in der Vorweihnachtszeit. Nicht nur Kinder suchen gern das richtige Türchen, wer mag, kann die einzelnen Präsente auch in einem selbstgenähten Rucksack verstauen, auch dieser kann dem Sack des Weihnachtsmannes nachempfunden sein. Kleine Jutesäckchen eignen sich sehr gut als Verpackung für Schmuckstücke, die Ziffern kann man mit einem Stift anbringen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten einen selbst gebastelten Adventskalender kreativ zu verpacken. Als Dekoration eignen sich Schleifen, Tannenzweige, Kiefernzapfen und vieles mehr. Ein optimal verpackter Adventskalender ist immer auch eine tolle Weihnachtsdekoration, mit einer Lichterkette kann man diesen Eindruck verstärken bzw. zusätzliche Akzente setzen. Der Fantasie sind praktisch keine Grenzen gesetzt, wichtig ist, dass die Verpackung und Inhalt der Präsente eine Einheit bilden.

Adventskalender für Männer mit was füllen

Originell und kreativ – passende Adventskalenderfüllungen für den Mann

Die Weihnachtszeit genießen

Ein gut gefüllter Adventskalender versüßt nicht nur Kinder die Zeit bis zum 24. Dezember. Für viele Erwachsene gehört die tägliche Überraschung im Advent ebenfalls zu einer schönen Weihnachtszeit dazu. Ob Tee, Schokolade, Wellnessprodukte oder Gutscheine – für Frauen lässt sich ein Adventskalender mit vielen verschiedenen Dingen originell bestücken. Doch welche Füllungen bescheren Männern eine Vorweihnachtszeit mit freudigen Überraschungen?

Gepflegt von Kopf bis Fuß – auch Männer mögen Beautyprodukte

Die Zeiten, wo ein echter Kerl sich nur mit Wasser und Seife pflegte, sind schon lange vorbei. Auch Männer pflegen sich gerne mit den passenden Produkten. In den Drogeriemärkten und Parfümerien gibt es eine große Auswahl diverser Pflegeprodukte in Probiergrößen. Duschgel, Shampoo und Creme lassen sich gut im Adventskalender verpacken. Proben diverser Herrendüfte runden die Füllung mit Pflegeprodukten ab. Gutscheine für einen Schwimmbad oder Thermalbadbesuch oder eine Massage sind eine Anregung für besondere Tage im vorweihnachtlichen Adventskalender.

adventskalender Männer & Erwachsene
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Genießen mit allen Sinnen – Gutes für Leib und Seele

Ein schönes Essen und ein besonderes Getränk sind in der besinnlichen Adventszeit ein besonderer Genuss. Für Männer, die gerne kochen und edle Getränke schätzen eignet sich ein Adventskalender mit einer kulinarischen Füllung mit Dingen wie:

– verschiedene Gewürze mit passendem Rezept
– ausgefallene Salze wie indisches Salz, rotes Hawaii Salz, Fleur de Sel oder Meersalz mit Algen
– ein besonderes Schneidemesser
– verschiedene Bier- und Weinsorten zum Probieren

Heimwerken und Fußball – Kreativität für Männer

Fußball und Heimwerken mögen die meisten Männer. Mit einem Adventskalender- gefüllt mit schönen Dingen rund um die zwei Hobbies, lässt sich die Adventszeit männlich kreativ genießen. Schöne Dinge für die Füllung sind:

– Schokolade vom Lieblingsverein versüßt den Tag
– eine oder zwei Ausgaben einer Fußballzeitschrift
– Accessoires des Lieblingsvereins wie Duschgel, Aufkleber, Zahnbürste, usw.
– kleine Schachteln mit Standard Dübel, Nägel und Schrauben
– verschiedene Schraubenzieher
– Zollstock mit Namen
– Gutschein für einen Heimwerkerkurs im Baumarkt

Adventskalender für Erwachsene

Kommt wieder der 1. Dezember und öffnen die Kinder wieder an jedem Tag ein Türchen an ihrem Adventskalender, dann freut sich auch so mancher Erwachsene, wenn er morgens mit einer kleinen Überraschung fürs Öffnen des Türchens belohnt wird. Natürlich kann sich auch hier an jedem Tag ein Stück Schokolade finden, aber Adventskalender für Erwachsene können auch ganz andere Gaben vorweisen.

Der Adventskalender für Erwachsene – ein morgendliche Überraschung für 24 Tage

Beim Erwachsenen kann die Schokolade jetzt exotische Geschmacksrichtungen haben und selbst Alkohol kann in der Erwachsenenversion vorkommen. Für den Mann gibt es jetzt 24 verschiedene Bierdosen zu finden und für die Frau kann der Adventskalender an jedem Tag eine kleine Parfümflasche vorweisen. Möchte der Spieler sich gerne an jedem Morgen über sein neues Rubbellos freuen, so kann der Teetrinker an jedem Tag eine neue Sorte exotischer Teesorten probieren. In der Regel ist es für den kreativen Bastler ein Vergnügen für einen Freund einen tollen Adventskalender zu kreieren, denn hier kann man genau die Vorlieben des Freundes in kleinen täglichen Geschenken verpacken. In einem Adventskalender kann man aber genauso ein 24-teiliges Puzzle verstecken, sodass der Beschenkte sich nachher aus dem Puzzle ein Bild eines geliebten Menschen zusammenbauen kann.

adventskalender für Erwachsene
adventskalender für Erwachsene

Mit einem Adventskalender für Erwachsene an jedem Tag Freude schenken

Das man sich mit schönen Kleinigkeiten die Freundschaft erhalten kann beweist ein Adventskalender für Erwachsene, sodass dieser Kalender immer mit besonderer Sorgfalt ausgesucht werden sollte. Nun kann der Schmuckkalender zu einer tollen Überraschung werden und auch der Werkzeugkalender kann der Garant dafür sein, dass die Adventszeit diesmal besonders liebevoll und schön sein kann. Jeden Abend nach dem Abendbrot den Magen mit einem leckeren Kräuterschnaps beruhigen oder am Morgen wieder ein neues außergewöhnliches Gewürz im Adventskalender finden, die Adventszeit kann herrlich überraschend sein. Und selbst für zwei Menschen kann ein Kalender im Advent zur Überraschung werden, wenn man an jedem Tag im Adventskalender für Erwachsene eine erotische Kleinigkeit finden kann.

Adventskalender für Kleinkinder

Nicht nur für kleine Kinder ist Weihnachten die schönste Zeit im Jahr. Bereits die Adventszeit mit ihren Düften von gebackenen Keksen und mit dem Adventskranz voller brennender Kerzen zaubern ein Lächeln in die fröhlichen Kindergesichter und ein Leuchten in die Augen. Dies gilt vor allem auch für einen Adventskalender. An jedem Tag im Dezember, meist am Morgen, darf eines der 24 Türchen geöffnet werden und wenn alle offen sind, dann kommt der Weihnachtsmann, denn es ist Heiligabend.

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Verschiedenartige Adventskalender

Die am meisten genutzte Variante eines Adventskalenders ist natürlich die gekaufte. Hinter jeder Tür befindet sich ein Stück Schokolade. Diese Kalender gibt es mit verschiedenen weihnachtlichen und manchmal auch sozusagen artfremden Themen. Doch warum nicht einmal Fantasie zeigen und kleinen Kindern einen ganz speziellen Adventskalender selbst basteln? In diesem kann Schokolade sein oder auch die eine oder andere Süßigkeit, es kann aber auch ein Inhalt aus Spielzeug sein, über das das Kind sich freut. Nur eine Kleinigkeit, vielleicht für einen Jungen ein Spielzeugauto und für ein Mädchen ein kleines Püppchen. Eventuell finden sich auch Bilder hinter den Türchen oder sonstige Überraschungen. Es sollte halt irgendetwas sein , das dem Kind gefällt, etwas, mit dem es sich beschäftigen kann und das die Freude auf Weihnachten und auf größere Geschenke nähert.

Freude dank eines Adventskalenders

Was gibt es Schöneres für die Eltern, als wenn der Nachwuchs sich über Kleinigkeiten zu freuen weiß und bereits nach dem Aufstehen am frühen Morgen ganz aufgeregt ist? Das Zusammenstellen eines derartigen Adventskalenders und das Basteln des selbigen, der natürlich nicht zwingend die Form eines gekauften Kalenders haben muss, sondern beispielsweise auch aus kleinen Paketen bestehen könnte, macht vielen Eltern bereits eine große Freude und viel Spaß. Sie müssen sich nur genau überlegen, über welche Kleinigkeit der Nachwuchs sich freuen wird, denn dies ist individuell je nach Kleinkind verschieden

Wer stellt Adventskalender her?

Adventskalender sind jedes Jahr zu Weihnachten ein Verkaufsschlager. Der Klassiker ist sicherlich die mit Schokolade gefüllte Variante. Die Firma Wergona aus Wernigerode im Harz gehört weltweit zu den größten Herstellern der beliebten Adventskalender aus Schokolade. Beeindruckende 30 Tonnen werden hier jährlich gefertigt und vertrieben.

Das macht der Firma Rübezahl aus Schwaben wenig aus, denn sie liegt mit der gleichen Anzahl von Kalendern genauso gut im Rennen um die Weltmacht der Adventskalender. Beide Firmen liefern Adventskalender „Made in Germany“ auch nach Übersee. Denn auch in Japan, Australien und den USA erfreuen sich Kinder und Erwachsene an den süßen Überraschungen im adventlichen Kalender. Rübezahl ist vielen durch „Sun Rice“, die Schokolade mit dem Puffreis, bekannt. Hier werden auch Lizenzkalender von „Bob, der Baumeister“ vertrieben.

Bekannter Hersteller der Adventskalender ist auch die Firma Arko, einer der größten Confiserie-Betriebe in Deutschland. Besonders edel sind die Schokoladen von Lindt. Diese Kalender sind eher etwas für große Feinschmecker, die den Wert zu schätzen wissen. Auch Riegelein, bekannt für Weihnachts- und Osterprodukte, ist ein Name, den man oft auf einem Adventskalender antrifft.

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Andere Adventskalender 2014 – für Kinder und Erwachsene

Bei größeren Kindern darf der Adventskalender auch mal was anderes enthalten, als Schokolade. Mittlerweile gibt es alles mit 24 Türchen, was im Fernsehen oder im Buchhandel an Kinderserien zu finden ist. Auch die Figuren bekannter Filme wie Star Wars gibt es in dieser Form. Lego hat zu seinen Spielzeugserien zu diesen Filmen und Reihen zahlreiche Modelle entwickelt und gehört zusammen mit Playmobil sicherlich zu den namhaftesten Verkäufern von Spielzeugkalendern. Auch große Spielzeugfirmen wie Kosmos und Mattel haben diverse Modelle der Spielzeugkalender auf den Markt gebracht.

Adventskalender mit Türchen gibt es nun seit fast 100 Jahren. In dieser Zeit wurde die Vielfalt immer größer. Längst mögen nicht nur Kinder 24 Türen öffnen. So gibt es inzwischen zahllose Varianten für Erwachsene und Teenager wie Adventskalender mit Tee, Räucherkerzen oder Schminke von den unterschiedlichsten Anbietern. Jeder größere Produzent eines Produktes scheint heute zu versuchen, zu Weihnachten einen passenden Kalender anzubieten. So hat man die Qual der Wahl und es ist für jeden das Passende dabei.

Woher kommt die Tradition „Adventskalender“

Der Adventskalender hat, wie die meisten Fakten rund um Weihnachten, seinen Ursprung im christlichen Brauchtum. Im Ausland ist er Adventskalender auch als Weihnachtskalender bekannt, beispielsweise in Österreich. Etwa seit dem 19. Jahrhundert ist der ursprüngliche Kalender zumindest aus christlich geprägten Haushalten nicht mehr weg zu denken.

Die ersten Ursprünge des Adventskalender
Der Kalender galt zuerst als eine Möglichkeit zur Zeitmessung und fungierte als eine Art Zählhilfe. Die erste Art Adventskalender unterscheidet sich gravierend von der heutigen Form. Denn im 19. Jahrhundert wurde von christlichen Familien jeden Tag ein neues Bild an die Wand gehängt, sodass am heiligen Abend 24 Bilder zu sehen waren. Der erste selbstgebastelte Adventskalender, der bisher gefunden wurde, stammt im Übrigen aus dem Jahr 1851. Weitere ursprüngliche Varianten eines solchen Kalenders waren 24 mit Kreide gemalte Kreidestriche. Jeden Tag durften dann die Kinder einen der Striche wieder entfernen. In katholischen Haushalten wurde im 19. Jahrhundert ein anderes Verfahren gewählt. Denn hier wurde an jedem Tag im Dezember ein Strohhalm in die Krippe gelegt. Heute ist ein Adventskalender eher für Kinder geeignet und enthält aus diesem Grund meist Süßigkeiten oder auch kleines Spielzeug und soll den Kindern die Wartezeit bis zum heiligen Abend erleichtern.

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Die Ursprünge des Adventskalenders – Eine Übersicht
– enstand ca. Mitte des 19. Jahrhunderts
– der erste, gefundene Kalender stammt aus dem Jahr 1851
– hat seinen Ursprung im Christentum
– verschiedene Variationen für Katholiken und Protestanten
– Entwicklung über viele Jahre zum heutigen Adventskalender

Wozu gibt es den Adventskalender?

Wozu gibt es den Adventskalender?

Die Kalender dienen als Zählhilfe und verdeutlichen das Näherrücken des Weihnachtsfests. Die Bezeichnung Adventskalender ist genau betrachtet falsch, denn die Adventszeit beginnt mit dem vierten Sonntag vor den 25. Dezember. Sie ist zwischen 22 und 28 Tagen lang. Der Adventskalender bezieht sich auf die Zeit vom 1. bis 24. Dezember. Ursprünglich sprachen die Menschen von einem Weihnachtskalender. Die Ursprünge dieser Sitte lassen sich bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen.

Warten auf das Weihnachtsfest

Die Vorläufer der Adventskalender waren Rituale, die der ganzen Familie als zeitliche Orientierung dienten. In protestantischen Familien war es üblich, ab dem 1. Dezember täglich ein neues religiöses Bild an eine Wand zu hängen, bis am Heiligen Abend 24 Bilder den Beginn der Weihnachtszeit ankündigten. In katholischen Familien legte man jeden Tag einen Strohhalm in die Krippe, um das Bett für das Jesuskind zu bereiten. Die Rituale waren teil des Familienlebens und hatten einen religiösen Inhalt. Sie zeigten deutlich das nahende Weihnachtsfest an.

Zeitmesser und versüßen der Wartezeit bis Weihnachten

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Die religiösen Inhalte rückten immer mehr in den Hintergrund. Die Eigenschaft als Zeitmesser wurde wichtiger. Kinder haben ein schlechtes Zeitempfinden. Die Kalender und das Ritual des Öffnens der Türchen helfen Ihnen bei der Orientierung. Thomas Mann erwähnt in seinem Roman die Buddenbrooks (1901), einen Adventskalender, mit dem die Kinderfrau dem kleinen Hanno das nahen des Weihnachtsfests verdeutlicht. Schon früh war es üblich, kleine Belohnungen damit zu verbinden. Ein Hinweis gibt Gerd Lang, der als Erfinder der modernen Adventskalender mit Türchen, gilt. Seine Mutter verkürzte ihm die Wartezeit auf das Christkind mit 24 Schachteln, die mit Zahlen versehen waren. In jeder Schachtel befand sich ein Keks.

Der Adventskalender zügelt die kindliche Ungeduld und macht das Warten auf Weihnachten zu einer glücklichen Zeit. Adventskalender mit Bier, Parfüm oder Fotos erinnern Erwachsene genau an diese Gefühle in der Kindheit.

Wie entstand der Adventskalender?

Als Ursprungsgedanke hinter dem Adventskalender dürfen wir den Wunsch von Eltern annehmen, ihren Kindern die Vorfreude auf Weihnachten zu versüßen und zugleich die Wartezeit „aufs Christkind“ zu verkürzen. Heute sind Adventskalender zur Dekoration und als persönliches Geschenk bei Jung und Alt sehr beliebt.

Die Wartezeit auf „das Schönste Fest im Jahr“ verkürzen

Mit jedem Tag, an dem ein Türchen geöffnet werden darf, kommt das Fest der Liebe einen Schritt näher. Während früher die Türchen einfach mit Kreide an die Wand oder auf eine Tür gemalt und Tag für Tag weggewischt wurden, erfreuen sich Kinder heute an Schokoladenkalendern oder finden kleine Spielsachen hinter den Fenstern und Türen des Adventskalenders. Auch persönlich gestaltete Kalender mit eigenen Fotos oder selbst gestalteten Botschaften werden immer beliebter.

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Mit dem Adventskalender die Vorfreude steigern

Die Ursprünge der vorweihnachtlichen Freudenbringer lassen sich ins späte 19. Jahrhundert zurück datieren, zur selben Zeit also, als die Leute begannen, sich Tannenbäume ins Haus zu holen. Schon Thomas Mann erwähnte in seinem Roman „Buddenbrooks“ einen Abreißkalender, der den später gebräuchlichen Adventskalendern mit Bildchen nahekommt.

Der erste gedruckte Adventskalender in Form einer Uhr mit Zifferblatt stammt aus dem Jahre 1902 und hatte nur 12 Felder. Erst ab 1920 gab es die uns heute bekannten Adventskalender mit Fenstern zum Öffnen. Die Bedeutung des Adventskalenders ist aber derselbe geblieben: die Vorfreude auf Weihnachten im Kreise der Familie und mit Freunden!

Das Prinzip, an den 24 Tagen vor Weihnachten jeweils ein Türchen zu öffnen, hinter dem sich eine Überraschung verbirgt, wird heute vielerorts auch auf beleuchtete Rathäuser übertragen. Der weltweit größte „Adventskalender“ dieser Art steht in Leipzig. Er umfasst ganze 857 m2! Um vieles persönlicher und praktischer ist freilich ein Adventskalender zum Verschenken für Kinder, Partner, Großeltern, Freunde oder Geschäftspartner.

Warum hat der Adventskalender 24 Türen?

Jedes Jahr ab dem 1. Dezember ist die Freude auf das nahende Weihnachtsfest nicht nur bei kleinen Kindern groß. Bei diesen spielt natürlich der Adventskalender eine sehr bedeutende Rolle. Er gehört einfach dazu, so wie ein Adventskranz mit Kerzen, so wie Dekoration und so wie an Weihnachten der Weihnachtsbaum, unter dem die vielen Geschenke liegen.

Warum hat der Adventskalender 24 Türen?

Weshalb hat aber jeder Adventskalender, egal was sich auf seinem Äußeren befindet, nun genau 24 Türen? Die Erklärung ist ganz einfach: jeder Adventskalender beginnt sozusagen am 1. Dezember. Von diesem Tag an sind es nur noch 24 Tage bis die letzte Tür geöffnet wird und dann ist Heiligabend. Dies ist das System hinter einem Adventskalender, er wurde erfunden, um die Wartezeit auf das große Fest zu verringern, der Anfang des Monats war einfach ein sehr logischer Startpunkt. Und dabei ist es auch geblieben. Es ist irrelevant, ob es sich um einen gekauften Adventskalender handelt, um einen selbst gebastelten oder um einen, bei dem online Türen geöffnet werden können, wie ihn verschiedene Unternehmen oder sonstige Betreiber von Websites präsentieren. Die Besonderheit an den 24 Türen ist, dass sie nicht nebeneinander angeordnet sind, sondern bei den allermeisten gekaufte Varianten erst gesucht werden müssen, was sicherlich ein wenig die Spannung erhöhen soll. Ansonsten ist in diesem Punkt kein weiterer Sinn bekannt.

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Die letzte Tür ist die Wichtigste

Die größte Tür ist stets die mit der 24 als Aufdruck, dann kann ein größeres Stück Schokolade in den Mund des Kindes wandern, das die Türen des Adventskalenders öffnet. Im Falle einer selbst gebastelten Variation, wird an diesem Tag das größte der kleinen Geschenke, mit denen bereits im Vorfeld des großen Festes Freude bereitet werden soll, hinter der Tür (oder in einem Päckhen) entdeckt werden. Und bei den Online Adventskalendern wird an diesem Tag der größte Preis ausgelobt.

Weitere Hintergründe zu den 24 Türchen, gibts hier.