Wie entstand der Adventskalender?

Als Ursprungsgedanke hinter dem Adventskalender dürfen wir den Wunsch von Eltern annehmen, ihren Kindern die Vorfreude auf Weihnachten zu versüßen und zugleich die Wartezeit „aufs Christkind“ zu verkürzen. Heute sind Adventskalender zur Dekoration und als persönliches Geschenk bei Jung und Alt sehr beliebt.

Die Wartezeit auf „das Schönste Fest im Jahr“ verkürzen

Mit jedem Tag, an dem ein Türchen geöffnet werden darf, kommt das Fest der Liebe einen Schritt näher. Während früher die Türchen einfach mit Kreide an die Wand oder auf eine Tür gemalt und Tag für Tag weggewischt wurden, erfreuen sich Kinder heute an Schokoladenkalendern oder finden kleine Spielsachen hinter den Fenstern und Türen des Adventskalenders. Auch persönlich gestaltete Kalender mit eigenen Fotos oder selbst gestalteten Botschaften werden immer beliebter.

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Mit dem Adventskalender die Vorfreude steigern

Die Ursprünge der vorweihnachtlichen Freudenbringer lassen sich ins späte 19. Jahrhundert zurück datieren, zur selben Zeit also, als die Leute begannen, sich Tannenbäume ins Haus zu holen. Schon Thomas Mann erwähnte in seinem Roman „Buddenbrooks“ einen Abreißkalender, der den später gebräuchlichen Adventskalendern mit Bildchen nahekommt.

Der erste gedruckte Adventskalender in Form einer Uhr mit Zifferblatt stammt aus dem Jahre 1902 und hatte nur 12 Felder. Erst ab 1920 gab es die uns heute bekannten Adventskalender mit Fenstern zum Öffnen. Die Bedeutung des Adventskalenders ist aber derselbe geblieben: die Vorfreude auf Weihnachten im Kreise der Familie und mit Freunden!

Das Prinzip, an den 24 Tagen vor Weihnachten jeweils ein Türchen zu öffnen, hinter dem sich eine Überraschung verbirgt, wird heute vielerorts auch auf beleuchtete Rathäuser übertragen. Der weltweit größte „Adventskalender“ dieser Art steht in Leipzig. Er umfasst ganze 857 m2! Um vieles persönlicher und praktischer ist freilich ein Adventskalender zum Verschenken für Kinder, Partner, Großeltern, Freunde oder Geschäftspartner.